Gute Besprechungs-Trainings: Anregend und aktiv!

Seminarreihe für Vertriebsleiter vom TN-Team

Müde Besprechungen müssen nicht sein

"Ich muss wieder an die Arbeit!"- "Wann sind die endlich fertig?" - "Es reden doch nur immer dieselben..."
Jeder kennt die Probleme in typischen Besprechungen. Und irgendwie sind sie in allen Unternehmen ähnlich: Keine Interventionen, kein roter Faden, keine To-Do-Listen, keine Protokolle, dafür Monologisierer und Selbstdarsteller. Warum ändert dann niemand etwas, wenn die Probleme doch so bekannt sind? Oft bieten die beklagten Mängel verdeckte Vorteile. Effiziente Besprechungen schaffen nämlich klare Verantwortlichkeiten - und vielleicht wollen auch gerade das einige nicht?

 

Zum anderen ist es oft auch einfach eine Frage des Moderations-Könnens. Versteht sich eine Führungskraft als Macher, tut sie sich mit der Rolle des Moderators in Besprechungen naturgemäß schwerer. Und gerade das gilt es dann zu lernen.

Das Erfolgsrezept: Den Seminar-Transfer im Seminar planen - und anschließend im Echt-Betrieb begleiten.



Seminar Besprechungs-Training ...

Moderationstechniken, Gliederungskonzepte, Interventionsmethoden, Kreativitätstechniken, Visualisierungstipps sind das eine. Das andere ist das "passende" Rollenverständnis zwischen selber machen und aktivieren der Besprechungs-Teilnehmenden.

  • Die wichtigsten Besprechungsarten und die dazu passenden (Muster-) Gliederungen
  • Die Rolle des Leiters im spannungsfeld zwischen fachlicher Teilnehmer und neutraler Moderator
  • Tipps im Umgang mit der Zeit
  • Interventionstechniken in schwierigen Besprechungs-Situationen
  • Checklisten zur Vor- und Nachbereitung von Meetings
  • Die "Moderations-Methode" in Besprechungen
  • Übungen in Kleingruppen
  • Dauer: 2 Tage + 0,5 Tage Praxisbegleitung pro Teilnehmer
  • Zielgruppe: Moderatoren und Besprechungsleiter
  • Teilnehmerzahl: 8-12 pro Seminar

... Und der begleitete Seminar-Transfer

Und das alles in 2 Tagen? Jeder Seminarteilnehmer soll viel lernen und viel üben, damit er im Seminartransfer gesichert ist? Wie soll das gehen?

Deshalb empfehlen wir eine halbtägige Praxisbegleitung in Form eines Training-on-the-Job individuell pro Seminarteilnehmer nach dem Seminar-Block.

  • Vorbesprechung: Beratung zu den Transfer-Maßnahmen des Seminarteilnehmers
  • Praxis-Begleitung: Trainer sitzt als stiller Beobachter in der Besprechung
  • Nachbesprechung: Feedback zu der Moderation (Selbst- und Fremdbild)
  • Weitere Schritte: Beratung zu weiteren Seminartransfer-Zielen
  • Dauer: ½-tägige Praxisbegleitung pro Teilnehmer
  • Zielgruppe: Alle Seminarteilnehmer aus dem Basis-Seminar
  • Teilnehmerzahl: 1 pro Training-on-the-Job
Seminarreihe für Vertriebsleiter: Führen und Controllen

Wie fundiert dürfen Personalentwicklungsmaßnahmen heute noch sein?!

Wir Trainer erleben verstärkt einen Trend in der PE, der einem Qualitätsanspruch oft entgegen steht. Es geht um ein Sparen an Geld und an Teilnehmer-Tagen, das leider wenig reflektiert ist. Diese chronische Kurzsichtigkeit in der PE kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. Einige - etwas überzogene - Beispiele gefällig?

 

Wer sich nicht die Zeit nimmt, ein Thema wirklich zu vertiefen, darf sich nachher auch nicht wundern, dass sich nichts verändert! Und man fängt wieder von vorne an. Es soll ja auch Berater geben, die sich genau darüber sogar freuen. Wir vom TN-Team gehören nicht dazu. Wir suchen den Weg zwischen den beiden Extremen "Sparen - koste es, was es wolle" und "Unverbindliche Bildung für alle mit der Gießkanne".

 

¿ 1 Tag statt 2 Tage

Natürlich bei gleicher Stoffmenge! Man kann ja auch die Seminarzeiten verlängern. Morgens früher anfangen und ein Block nach dem Abendessen geht auch noch. Dann natürlich die Mittagspause verkürzen. Die Zeit für Übungen und Rollenspiele spart man sich - macht ja eh keiner gerne! Theorie reicht doch auch aus - aber nicht zu viel!

¿ Vortrag statt Seminar

Nur kurzweilig muss es bitte sein, damit die Teilnehmenden nicht abschalten. Übungen bieten zu viel Potenzial für Misserfolgs-Erlebnisse, die dann die Transfermotivation verschlechtern! "Hören" reicht einfach aus, die Leute sind reif genug. Sie ziehen sich (hoffentlich) das Wichtige selber raus. Der Rest ist einfach gute Unterhaltung!

¿ Workshop statt Seminar

Viele Diskussionen, keine Übungen und

selber erarbeiten, was eigentlich schon feststeht. Es bleibt das gute Gefühl, es mit gestaltet zu haben. Drüber reden ist einfacher als machen. Oder anders ausgedrückt: Viel Reden ist oft eine Vermeidungs-Strategie. Und das alles sogar mit einem guten Gefühl. Leider nur kurzfristig - und deshalb kurzsichtig!